Rauschen im Blätterwald
4. September 2007
Das Theater Bonn hat es endlich wieder in die überregionalen Feuilletons geschafft. Ich vermute allerdings, dass das Ergebnis nicht ganz so ausgefallen ist, wie man sich das gedacht hatte in den Büros von Intendant und Chefdramaturg. Christoph Schlingensief hat es hingeschmissen und nun tobt die Szene. Die obligatorischen gut unterrichteten Kreise können zumindest den Grundtenor der Verrisse bestätigen…
Zum Einlesen ins Sujet ein Artikel der Welt: Streit um Behinderte für “Freax”-Oper
Dann hätte ich noch ein Interview mit dem Komponisten Moritz Eggert auf Spiegel-Online zu bieten: “Verstümmelung meiner Oper”
Und nun die Kritiken (in nicht wertender Reihenfolge):
Kölner Stadtanzeiger, Bitte keine Musik! (okay, das ist nicht überregional …)
Berliner Tagesspiegel, Wo Viren inszenieren
Frankfurter Rundschau, Wo die Oper mehrmals klingelt
Welt Online, “Freax”, die Fehlgeburt einer Monsteroper
Außerdem waren Artikel in den Printausgaben der Süddeutschen Zeitung und der FAZ, die leider entweder gar nicht (SZ) oder nur für zahlendes Publikum (FAZ) zugänglich sind. Schade. Zumindest die Meinung der FAZ hätte mich schon interessiert. Kann mir jemand den Ausschnitt vielleicht faxen?
Konzert
22. März 2007
Am Wochenende werde ich mit dem Gatten wieder konzertieren. Wen es interessiert, der sei hiermit herzlich eingeladen.
Aus Liebe will mein Heiland sterben
Passionskonzert mit Arien und Orgelwerken von Johann Sebastian Bach
Wallfahrtskirche St. Clemens in Heimbach/Eifel
Beginn ist 17 Uhr, der Eintritt ist frei
Wir haben das gleiche Programm im letzten Jahr schon gespielt, allerdings war ich da entsetzlich erkältet. Bis jetzt ist davon zum Glück keine Spur.
Funky funky!
5. November 2006
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$jam["text_top"]="Kiff On - Nés Funky";
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?>
Und noch ein Hörtipp heute.
Wunderbarer Disko-Funk-Sound - das Album hält, was das Cover verspricht. Die Aufnahme-Qualität ist spitze und die Bläser sind das I-Tüpfelchen. Sehr Funk, sehr Disko und ganz viel Pailletten.
Ich mag dieses Album sehr: es macht so gute Laune. Unbedingt anhören!
Und hier geht es zur Homepage (Alles auf französisch, aber die Bilder sprechen für sich).
Feine Musik
26. Oktober 2006
Ich habe da rechts auf meiner Seitenleiste so hübsche Ladezeitfresser eingebaut, unter anderem einen Feed von Jamendo. Diese Seite gefällt mir nämlich sehr gut: da gibt es von der Garagenband bis zum professionell produzierten Electronic-Sound so ziemlich alles, vor allem aus Frankreich und Belgien, aber nicht nur. Und alles kann man sich mit P2P-Software wie Azureus oder eMule frei herunterladen. Das hat einerseits den Vorteil, dass Bands, die sonst nie einen Plattenvertrag bekämen, ihre Musik einem breiten Publikum vorstellen können, und andererseits Hörer zu Bands finden, die in der Regel vor allem Lokal aktiv sind. Eine feine Sache also.
Eins meiner Lieblingsalben bisher ist das hier:
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$jam["text_p2p"]="Klicken um die Albumseite zu besuchen";
$jam["text_top"]="Alex Maneval - Tout reste à faire";
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foreach ($jam as $jam_k=>$jam_v) { $jam_html=str_replace(”[[".$jam_k."]]”,$jam_v,$jam_html); }
echo $jam_html;
?>
Gut gemachter französischer Pop, der irgendwie den Spagat zwischen Chanson und Brit-Pop schafft; sehr professionell produziert. Und singen kann der Knabe auch.
Auf der Albumseite gibt es Hörproben.
Oh Mann.
15. Oktober 2006
Bin ich müde! Heute morgen hat um Viertel vor acht der Wecker geklingelt. Um Viertel nach elf stand ich im Theater in Duisburg, um mich bei der großen Organisatorin des Landeswettbewebs Gesang zu melden. In einem Anflug von Irrsinn hatte ich mich im Hauruck-Verfahren im September angemeldet. Keine Ahnung, was ich mir dabei gedacht habe…
Drei Nummern habe ich abgeliefert. Ich denke, es war einigermaßen erträglich. Bleibt abzuwarten, ob ich raus bin oder doch nach Berlin zum Bundeswettbewerb darf. Ich bin gemäßigt pessimistisch.
Jedenfalls war mir vorher klar, dass das für mich eigentlich eine Spaßveranstaltung wird und ich habe dementsprechend sparsam Aufwand betrieben. Aber mit den ganzen Vorsingen und Konzerten in den nächsten Wochen ist genug zu tun und ich hätte mir das heute echt sparen können…
Ich glaub’ ich geh gleich einfach ins Bett.
